SG1 bleibt oben dran – am Sonntag wartet der große SG-Dreierpack in
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Die SG Pfaffenhausen/Schöneberg bleibt auch nach dem fünften Spieltag in allen drei Ligen im oberen Tabellenbereich vertreten. Während die SG1 trotz eines spielerisch schwierigen Nachmittags mit 2:1 gegen Baisweil-Lauchdorf/Irsee gewann und weiterhin ungeschlagen ist, musste die SG2 gegen einen starken FC 98 Auerbach/Stetten die zweite Niederlage in Folge hinnehmen. Die SG3 kam dagegen ganz ohne Ballberührung zu drei Punkten. Am kommenden Sonntag führt der Weg dann für alle drei Mannschaften an denselben Ort: Im Amberger Waldstadion wartet ab 13:15 Uhr ein kompletter SG-Spieltag gegen Amberg-Wiedergeltingen.
SG1 gewinnt auch einen schwachen Tag
270 Zuschauer fanden am Sonntagnachmittag den Weg auf den hervorragend präparierten Sportplatz in Schöneberg. Die Voraussetzungen für ein gutes Fußballspiel hätten kaum besser sein können. Nach den starken Auftritten der vergangenen Wochen ging die SG1 zudem mit ordentlich Rückenwind in die Partie gegen die SG Baisweil-Lauchdorf/Irsee.
Was die Zuschauer anschließend zu sehen bekamen, gehörte allerdings nicht zu den Glanzleistungen der bisherigen Saison.
Die Gäste erwischten den deutlich besseren Start und hatten im ersten Durchgang sogar die gefährlicheren Möglichkeiten. Mehrfach musste die SG in höchster Not klären. Mal war die Defensive zur Stelle, mal Simon Schaule im Tor und zweimal half auch das Aluminium.
Zu wenig Bewegung, zahlreiche ungenaue Zuspiele und immer wieder lange Bälle prägten das Spiel der Hausherren. Von der spielerischen Sicherheit, die eine Woche zuvor beim starken 4:2-Auswärtssieg in Kirchdorf noch zu sehen gewesen war, blieb zunächst wenig übrig.
Ein weiter Abschlag von Simon Schaule brachte dann plötzlich Schwung in die Partie. Der Ball rutschte etwas glücklich in den Lauf von Cherno Jallow, der auf und davon gewesen wäre. Philipp Steinhauser konnte ihn nur noch mit einer Notbremse stoppen – Schiedsrichter Timo Weis blieb keine andere Wahl als die Rote Karte.
Den anschließenden Freistoß setzte Violent Bajrami gefährlich aufs Tor, doch der Gästekeeper parierte.
Kurz vor der Halbzeit bot sich dann die große Gelegenheit zur Führung. Nach einem klaren Foul im Strafraum zeigte der Schiedsrichter auf den Punkt. Der ansonsten äußerst sichere Ragip Mazrekaj übernahm Verantwortung, scheiterte diesmal jedoch am Torhüter.
So ging es trotz Überzahl und Elfmeterchance torlos in die Kabinen. Vor allem den Gästen dürfte das zusätzlich Mut gemacht haben.
Zweimal Kurz – zweimal Freistoß – drei Punkte
Auch nach der Pause wurde das Spiel der SG zunächst nicht wesentlich flüssiger. Für die Führung brauchte es daher eine Standardsituation – und einen Spieler, der ein ausgesprochen feines Füßchen besitzt.
In der 53. Minute trat Lukas Kurz zum Freistoß an und schlenzte den Ball sehenswert über die Mauer zum 1:0 ins Netz.
Wer nun glaubte, der Bann sei gebrochen, wurde nur fünf Minuten später eines Besseren belehrt. Nach einem Abstimmungsproblem in der Defensive versuchte Simon Schaule, die Situation zu bereinigen, traf den Ball beim Klärungsversuch jedoch nicht sauber. Philipp Albrecht reagierte sofort und nahm den Ball aus rund 20 Metern volley. Torwart und Abwehr konnten nur noch hinterherschauen – 1:1.
Die Sorgenfalten auf den Gesichtern von Trainer Roland Zellhuber und den SG-Anhängern wurden nicht kleiner. Trotz numerischer Überzahl fehlten weiterhin Bewegung und Konsequenz, immer wieder schlichen sich einfache Abspielfehler ein.
In der 76. Minute brauchte es daher erneut einen ruhenden Ball.
Wieder Freistoß. Wieder Lukas Kurz.
Und wieder Tor.
Mit seinem zweiten direkten Freistoßtreffer des Nachmittags stellte Kurz auf 2:1 und erlöste damit Mannschaft und Fans. Gleichzeitig war es bereits sein viertes Saisontor.
Von den Gästen, die durch das lange Spiel in Unterzahl inzwischen sichtlich „stehend K.o.“ wirkten, kam anschließend nicht mehr viel. Die SG brachte den Vorsprung über die Zeit und nahm die nächsten drei Punkte mit.
Spielerisch war das sicherlich einer der schwächeren Auftritte der bisherigen Saison. Aber auch solche Spiele muss man erst einmal gewinnen.
Weiter ungeschlagen
Nach fünf Spieltagen steht die SG1 nun bei 13 Punkten und 11:5 Toren auf Rang drei.
Noch wichtiger: Die Mannschaft ist weiterhin ungeschlagen.
Der FSV Lamerdingen und die SG Amberg-Wiedergeltingen weisen ebenfalls 13 Punkte auf und liegen lediglich aufgrund des besseren Torverhältnisses vor der SG. Dahinter folgt Zaisertshofen mit elf Punkten.
Damit zeichnet sich an der Tabellenspitze früh eine spannende Konstellation ab. Vier Siege und ein Unentschieden nach fünf Spielen sind für die neu formierte SG ein Start, mit dem man mehr als zufrieden sein darf.
Um ganz oben zu bleiben, wird am kommenden Wochenende allerdings wieder eine deutliche Leistungssteigerung nötig sein.
SG2 verschläft die Anfangsphase gegen Auerbach/Stetten
Bereits am Samstag empfing die SG2 den FC 98 Auerbach/Stetten in Pfaffenhausen. Nachdem die Mannschaft mit drei Siegen hervorragend in die Saison gestartet war, sollte nach der unnötigen 3:5-Niederlage in Markt Wald eigentlich die direkte Antwort folgen.
Stattdessen setzte es gegen einen starken Gegner eine 2:4-Niederlage.
Da Martin Suiter urlaubsbedingt fehlte, übernahm Benjamin Schuch zwischen den Pfosten.
Auerbach/Stetten machte von Beginn an Druck und die SG fand überhaupt nicht in die Partie. Nach einem ungenauen Rückpass entstand die erste brenzlige Situation. Schuch kam im Strafraum zu spät und verursachte den Elfmeter, den Julian Scholz in der 17. Minute zum 0:1 verwandelte.
Nur wenig später folgte der nächste vermeidbare Gegentreffer. Nach einer unnötig verursachten Ecke stand Patrick Meyer am zweiten Pfosten völlig frei und erhöhte auf 0:2.
Die Führung zur Pause war verdient. Auerbach/Stetten hatte deutlich mehr vom Spiel, kam immer wieder über Standards gefährlich vors Tor und traf im ersten Durchgang zudem zweimal Aluminium.
Für die SG ging es zunächst vor allem darum, überhaupt einen Zugriff auf die Begegnung zu bekommen.
SG2 wacht zu spät auf
Auch nach dem Seitenwechsel erwischten zunächst die Gäste den besseren Start.
In der 57. Minute wurde ein Abschluss noch abgefälscht und kullerte denkbar knapp am Pfosten vorbei ins Tor. Christoph Frick stellte auf 0:3.
Danach änderte sich die Partie jedoch.
Auerbach/Stetten zog sich zunehmend zurück, während die SG endlich besser ins Spiel fand. Plötzlich entstanden Räume, die Zweite gewann mehr Zweikämpfe und erspielte sich nun auch selbst gute Möglichkeiten.
In der 67. Minute belohnte sich die Mannschaft dafür. Der zur Halbzeit eingewechselte Jonas Wallner setzte sich stark durch und schlenzte den Ball mit rechts sehenswert in den Winkel – 1:3.
Nun war die SG endgültig da.
Mehrere gefährliche Standards und Offensivaktionen folgten. Leon Hillebrand tauchte sogar frei vor dem Tor auf, brachte den Ball diesmal jedoch nicht unter.
In dieser Phase lag das 2:3 tatsächlich eher in der Luft als die endgültige Entscheidung auf der anderen Seite.
Doch genau die fiel kurz vor Schluss.
Auerbach kam praktisch erstmals seit längerer Zeit wieder gefährlich vors Tor. Benjamin Schuch konnte den ersten Versuch zwar mit dem Fuß abwehren, doch der Ball flog in hohem Bogen unglücklich zurück Richtung Tor und landete zum 1:4 im Netz.
Damit war die Partie entschieden.
In einer wilden Schlussphase kam Auerbach noch einmal frei vor das SG-Tor, auf der anderen Seite zeigte der Schiedsrichter in der Nachspielzeit noch einmal auf den Punkt. Leon Hillebrand verwandelte zum 2:4-Endstand.
Unterm Strich war die Niederlage aufgrund der ersten Stunde verdient – gleichzeitig aber auch ärgerlich. Gerade nach dem Anschlusstreffer zeigte die SG2, dass sie gegen Mannschaften dieses Kalibers absolut mithalten kann.
Dafür muss die Mannschaft allerdings von der ersten Minute an wach, ruhig und konsequent auftreten.
SG2 bleibt trotz zweiter Niederlage in Reichweite
Nach dem starken Saisonstart mit drei Siegen musste die SG2 nun die zweite Niederlage in Folge hinnehmen.
Mit neun Punkten und 14:12 Toren steht die Mannschaft weiterhin ordentlich auf Rang fünf.
Tabellenführer Bedernau kommt auf 13 Punkte, Auerbach/Stetten und Breitenbrunn/Loppenhausen folgen mit jeweils zwölf Zählern. Der Rückstand nach oben ist also weiterhin überschaubar.
Nach zwei Niederlagen gilt es nun, wieder in die Spur zu finden.
SG3 siegt ohne einen einzigen Ballkontakt
Vor einer Woche richtete sich an dieser Stelle noch eine kleine Bitte an den FC 98 Auerbach/Stetten 2:
Bitte bringt elf Mann mit. Wir freuen uns wirklich über euch – auch wenn ihr vollzählig kommt. <3
Nun ja.
Elf wurden es nicht.
Sieben auch nicht.
Genau genommen kam gar keine Mannschaft.
Der FC 98 Auerbach/Stetten 2 trat zur Begegnung in Schöneberg nicht an. Damit blieb der SG3 nach dem großen 7-gegen-7-Spektakel von Markt Wald dieses Mal sogar das Kleinfeld erspart.
Die Begegnung wurde mit 2:0 für die SG3 gewertet.
Damit lautet die beeindruckende Statistik des Sonntags:
90 Minuten. Kein Gegentor. Kein Fehlpass. Kein verlorener Zweikampf. 100 Prozent gewonnene Spiele.
Manchmal kann Fußball so einfach sein.
Sportlich hätte man die Punkte natürlich lieber auf dem Platz geholt. Für die Tabelle zählen sie trotzdem. Nach vier gewerteten Partien steht die SG3 nun bei sechs Punkten und 10:10 Toren auf Rang vier.
Am kommenden Sonntag darf dann hoffentlich wieder Fußball gespielt werden.
Alle drei Mannschaften reisen nach Amberg
Für die Planer unter den SG-Fans wird das kommende Wochenende erfreulich unkompliziert.
Alle drei Herrenmannschaften spielen am Sonntag im Amberger Waldstadion.
Ein kompletter Auswärtsspieltag gegen die drei Teams der SG Amberg-Wiedergeltingen wartet.
Wer also viel Fußball für nur eine Anfahrt möchte, sollte sich den Sonntag freihalten.
13:15 Uhr: SG3 eröffnet den Fußballtag
Den Anfang macht um 13:15 Uhr die SG3 gegen Amberg-Wiedergeltingen 3.
Unsere Dritte steht mit sechs Punkten aktuell auf Platz vier. Der Gastgeber hat drei Punkte auf dem Konto und rangiert mit 8:17 Toren auf Rang sieben.
Amberg 3 ist bislang nur schwer einzuordnen. Zum Saisonauftakt gewann die Mannschaft deutlich mit 7:3 beim SV Bedernau 2. Danach hatte man zweimal spielfrei, ehe zwei heftige Niederlagen folgten: 0:6 gegen Mittelneufnach 2 und zuletzt 1:8 beim SC Unterrieden 2.
Für die SG3 bietet sich damit die Chance, nach den drei geschenkten Punkten gegen Auerbach/Stetten 2 nun auch wieder auf dem Platz nachzulegen.
15:00 Uhr: SG2 will zurück in die Erfolgsspur
Direkt im Anschluss wartet um 15:00 Uhr Amberg-Wiedergeltingen 2 auf unsere Zweite.
Die Gastgeber stehen mit sieben Punkten auf Rang sieben und damit nur zwei Zähler hinter der SG2.
Ihre bisherigen Ergebnisse zeigen, wie schwer die Mannschaft einzuschätzen ist. Auf ein 3:4 beim Tabellenführer Bedernau und eine Sonderwertung gegen Bad Wörishofen 2 folgte ein 2:0 in Hawangen. Danach setzte es ein deutliches 2:6 gegen Mittelneufnach, zuletzt trennte man sich 2:2 vom SC Unterrieden.
Für die SG2 wird es nach den beiden Niederlagen gegen Markt Wald und Auerbach/Stetten vor allem darum gehen, wieder die Stabilität der ersten Saisonwochen zu finden.
Die Qualität dafür ist vorhanden. Entscheidend wird sein, sie von Beginn an auf den Platz zu bringen.
Schiedsrichter der Partie ist Tobias Mayr.
17:00 Uhr: Spitzenspiel zum Abschluss
Der Höhepunkt des Tages folgt um 17:00 Uhr.
SG Amberg-Wiedergeltingen gegen SG Pfaffenhausen/Schöneberg.
Tabellenzweiter gegen Tabellendritter.
13 Punkte gegen 13 Punkte.
Mehr Spitzenspiel geht am sechsten Spieltag kaum.
Amberg-Wiedergeltingen ist hervorragend in die Saison gestartet. Nach einem 3:1 bei Jengen/Waal gab es ein 2:2 gegen Tabellenführer Lamerdingen. Es folgten ein 3:1 in Mattsies, ein 4:1 gegen Oberrieden und zuletzt ein deutlicher 4:0-Auswärtssieg beim SC Eppishausen.
Mit 16:5 Toren steht der Gastgeber aktuell aufgrund des besseren Torverhältnisses vor unserer SG.
Auch aus der vergangenen Saison gibt es noch eine Rechnung offen. Sowohl der TSV Pfaffenhausen als auch der SV Schöneberg konnten damals gegen Amberg-Wiedergeltingen nichts holen. Die Mannschaft spielte seinerzeit eine sehr starke Hinrunde, verabschiedete sich im Verlauf der Rückrunde jedoch relativ schnell aus dem Aufstiegsrennen.
In diesem Jahr scheint sie erneut zu den stärksten Mannschaften der Kreisklasse zu gehören.
Unter der Woche musste Amberg allerdings einen kleinen Rückschlag hinnehmen. Im Halbfinale des Toto-Pokals unterlag man dem Kreisligisten TSV Seeg-Hopferau-Eisenberg vor 240 Zuschauern mit 0:2.
Ob die zusätzliche Belastung noch in den Knochen steckt oder der Gastgeber gerade deshalb mit einer Reaktion auftreten wird, wird sich am Sonntag zeigen.
Für die SG1 ist nach dem wenig überzeugenden Sieg gegen Baisweil-Lauchdorf/Irsee jedenfalls klar: Will man beim punktgleichen Konkurrenten bestehen, muss wieder das Gesicht gezeigt werden, das man zuvor gegen Dirlewang und Kirchdorf/Rammingen gesehen hat.
Schiedsrichter des Spitzenspiels ist Ibrahim Halil Yilmaz.
Ein Sonntag – drei Spiele – ein Ziel
Für die SG-Fans gibt es damit am Sonntag das volle Programm im Amberger Waldstadion:
13:15 Uhr: SG Amberg-Wiedergeltingen 3 – SG Pfaffenhausen/Schöneberg 3
15:00 Uhr: SG Amberg-Wiedergeltingen 2 – SG Pfaffenhausen/Schöneberg 2
17:00 Uhr: SG Amberg-Wiedergeltingen – SG Pfaffenhausen/Schöneberg 1
Gerade unsere Erste kann dabei im direkten Duell mit einem Konkurrenten aus der Spitzengruppe das nächste große Ausrufezeichen setzen. Nach fünf Spieltagen ist die neu formierte SG weiterhin ungeschlagen und längst nicht mehr nur gut in die Saison gestartet – sie hat sich vorerst ganz oben festgesetzt.
Jetzt gilt es, diesen Platz zu verteidigen.
Wir sehen uns am Wochenende – Gemeinsam zum Sieg für Grün-Gelb!
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